Mercedes Benz W114 & W115 – Hat der „Strich 8“ das Zeug zur Legende?

Mercedes Benz Strichachter Front Autodrom Magazin
Mercedes Benz W114 / W115 - Hat er das Zeug zur Legende?

Wir schreiben das Jahr 1968. Das Auto des Jahres in Deutschland ist der wankelmotorgetriebene NSU RO 80, VW ist die verkaufszahlenbeherrschende Marke mit über 50% Marktanteil. Der deutsche Autofahrer wird mutiger und greift immer häufiger zu sportlichen Modellen wie z. B. dem 11.800 D-Mark teuren „Corvette des kleinen Mannes“, dem Opel GT. In genau diesem Jahr bringt Mercedes Benz ein Auto heraus, das eigentlich überhaupt nicht zu diesem Trend passt – den im Volksmund nach seinem Erscheinungsjahr 1968 „Strich 8“ genannten W114 (6 Zylinder) bzw. W115 (alle anderen Motorvarianten). Ein solches Auto in dieser Zeit war ein Wagnis. Doch hatte der Mercedes trotz aller Erwartungen das Zeug zur Legende zu werden?

Erbe und Urvater zugleich

Mercedes Benz W114 W115 Oldtimer
Zeitlos schlicht zeigt sich das Karosserie-Design der „Strich-8ers“. Auch heute noch sind Modelle dieser Baureihe nicht selten im Straßenbild anzutreffen.

Beim Nachfolger der berühmten „Heckflosse“, dem Typ W110, wurde optisch auf jegliche Schnörkel verzichtet. Er zeichnet sich durch eine klare und schlichte Linienführung mit damals obligatorischem Chrom an fast jeder Ecke und Kante aus. Von der schier endlos langen Haube bis hin zum leicht abfallenden Kofferraum kann man ihn wohl als Urvater aller späteren Mercedes Mittel- und Oberklasse-Wagen bezeichnen.

Für damalige Verhältnisse groß

Mit seinen fast 4,70m Länge und einem Leergewicht von 1.390kg war er im Vergleich zum damals den Straßenverkehr beherrschenden VW Käfer (4,14m, ca. 900kg) ein wahres Schlachtross. Trotzdem wirkt alles andere als plump oder gar klobig. Die klare Linienführung wird beherrscht von der seitlichen, vom Frontscheinwerfer bis zur Rückleuchte verlaufenden Chrom-Zierleiste – echtes Chrom versteht sich. Die Front wird beherrscht vom großen Kühlergrill (bei Serie 2 ab 1973 noch breiter) mit aufgesetztem Mercedes-Stern und den zwei, für diese Baureihen typischen, aufrecht stehenden Scheinwerfern. Diese beherbergen sowohl Abblendlicht, Fernlicht, Nebelscheinwerfer und die Blinker. Das Heck, birgt noch eine Besonderheit. Der Tankdeckel ist nämlich, anders als bis heute üblich, nicht seitlich am Fahrzeug, sondern rechts zwischen Nummernschild und Rückleuchte angebracht und mit einer Abdeckung fast unsichtbar gemacht. Dies trägt natürlich wesentlich zur extrem aufgeräumten seitlichen Linienführung bei.

„Wer es etwas „sportlicher“ haben wollte, entschied sich fürs Coupé“

Wer damals einen Mercedes haben wollte, aber trotzdem etwas „sportlicher“ daherkommen wollte und nicht das nötige Kleingeld für einen SL (W113) hatte, entschied sich ab April 1969 für das Coupé. Das Coupé kam ab Werk mit Doppel-Stoßstange an der Front, einem niedrigeren Dach und rahmenlosen Türen. Die doppelten Stoßstangen waren in den anderen Karosserie-Aufbauten nur den US-Export Modellen vorbehalten.

Die Karosserie-Varianten im Überblick

Insgesamt wurden von 1968 bis 1973 (Serie 1) und von 1973 bis 1976 (Serie 2) dem Kunden drei verschiedene Karosserie-Varianten zum Kauf angeboten:

Die Limousine – „Der Brot und Butter Benz“

Mercedes Benz W114 W115 Oldtimer
Die Limousine war die beliebteste Karosserie-Variante der W114/115-Serie.

Die meist verbreitete Variante ist die Limousine. Diese konnte man mit verschiedenen 4- und 6-Zylinder-Varianten, sowohl als Benziner als auch als Diesel, mit einer Leistung von 55 PS (200D) bis 110 PS (230.4) erwerben. Bei den 6-Zylinder-Modellen standen Motoren im Leistungsbereich zwischen 120 PS (230) und 185 PS (280 E) zur Verfügung. Eine Kombi-Version, heute als „T-Modell“ bekannt, wurde nicht angeboten. Zwar hatte Mercedes ein solches Modell entwickelt, konnte es aber aufgrund fehlender Fertigungs-Kapazitäten nicht auf den Markt bringen.

Mercedes Benz W115 240D IMA Aufbau
Mercedes Benz W115 240D mit IMA Aufbau. Bildquelle: Mercedesgek

„Der erste Mercedes-Kombi kam nicht von Mercedes!“

Da aber eine Nachfrage nach solchen Modellen vorhanden war, ließen es sich einige Karosseriebau-Unternehmen nicht nehmen, Limousinen unter den Nagel zu reißen und diese einfach zum sogenannten Kombi umzubauen. Bei Daimler in Stuttgart war man alles andere als erfreut darüber, dass sich Karosseriebaufirmen wie Binz aus Ilmenau oder Miesen aus Bonn dieses Problem zu Nutzen machte und eigene Kombi- und Sonderbauformen, wie Krankenwagen und Leichenwagen verkauften. Erst beim Nachfolger des beliebten Strich-8ers, dem Mercedes Benz W123, bot der Hersteller eigene Kombi-Versionen an.

Das Coupé – Elegant und Sexy

Mercedes Benz W114 250 C
Die Seitenlinie des Coupés gewann durch die fehlende B-Säule und dem niedrigeren Dach an Eleganz.

Die zweite Version war das oben schon erwähnte Coupé. Das Coupé war nur mit 6-Zylinder-Motoren von 130 PS (250 C Coupé) bis 185 PS (280 C Coupé) erhältlich. Besonders auffällig bei dieser Variante ist die fehlende B-Säule, die dem Wagen im Zusammenspiel mit der niedrigen Dachlinie ein eine sehr majestätische Erscheinung verleiht. Sexy trifft es für die meisten Liebhaber dieser Baureihe wohl am besten.

Der Pullman – Für verlängerte Freude

Mercedes Benz W115 Pullman
Als „Pullman“-Version verkörpert der sonst sehr schnittige W115 auch heute noch nahezu fürstliche Eleganz.

Eher weniger für den Privatmann gedacht war die Langversion (im Volksmund auch „Pullman Karosserie“ genannt). Mit ihren acht Sitzplätzen war sie eher für Hotels, Mietwagen- und Taxiunternehmen gedacht. Staatsführer entschieden sich jedoch meistens für die größeren Baureihen von Mercedes Benz.

Willkommen Zuhause: Der Innenraum

Mercedes Benz Strichachter Innenraum
Der Innenraum wirkt klassisch aufgeräumt – wie man es von den alten Mercedes Benz Oldtimern gewohnt ist.

Außen schlicht, innen pompös? Natürlich nicht. Auch bei der Gestaltung des Interieurs blieb man sich bei den Stuttgartern treu. Man setzte auf hohe Verarbeitungsqualität, Komfort und eine gute Bedienbarkeit. Wenn man sich das Erste mal in einen Strich 8 setzt, fällt einem sofort das große und dünne 2-Speichen-Lenkrad mit dem verchromten Hupring auf. Leider wurde bei der späteren Modellpflege (MOPF 1) das klassische Lenkrad gegen ein bei weitem nicht so schönes, aber in punkto Sicherheit optimiertes ersetzt.

„Wie bei Oma im Wohnzimmer…“

Als zweites fällt direkt auf, dass man unglaublich bequem sitzt – Viele fühlen sich da in Kindertage zurückversetzt: Man ist bei Oma zu Besuch und nimmt im Wohnzimmer auf dem alten Federkernsofa Platz – also stehen auch langen Fahrten nichts im Wege, fehlt nur noch Omas guter Kuchen.

Deutsche Ingenieurskunst Anno 1968

Die Armaturen sind aufgeräumt und zeigen neben der Geschwindigkeit, der Drehzahl, dem Kraftstoff-Stand und der Kühlwassertemperatur auch den Öldruck an. Ein besonderen Kniff ist den Konstrukteuren bei der Elektronik gelungen. Diese ist natürlich mit derer heutiger PKW nicht vergleichbar und kommt mit einigen, wenigen Schmelzsicherungen aus. Doch nun zum Kniff: Fällt eine Birne zum Beispiel die der Rückleuchte aus, so bleibt die Öldruck-Anzeige auf „Null“, fällt dagegen das Bremslicht aus bleibt die Tankanzeige auf „Null“. Das mag skurril klingen, kann jedoch in einer Notsituation sehr praktisch sein , schließlich hat man während der Fahrt nicht immer im Auge, ob alle Lichter am Fahrzeug-Heck noch intakt sind! Querdenken konnte man in Stuttgart schon immer!

Die technischen Daten des W114 / W115

Mercedes Benz Strichachter Oldtimer Youngtimer
Im Modell-Programm des Strich 8ers konnte wirklich jeder seine Wunsch-Motorisierung finden.

Vom beliebten Strich-Achter gab es eine Menge verschiedener Modelle – hier die technischen Daten im Überblick: 

Typ 200 D 240 D 3.0 200 230.4 230.6
Motorentyp OM 615 OM 617 M115 M115 M180
Zahl der Zylinder 4 5 4 4 6
Bohrung/Hub 87×83,6 mm 91×92,4 mm 87×83,6 mm 93,75×72,8 mm 81,75×72,8 mm
Hubraum 1988 ccm 3005 ccm 1988 ccm 2307 ccm  2292 ccm
Motorleistung PS/Umin 55/4200 80/4000 95/4800> 110/4800  2292 ccm
Max. Drehmoment Nm/Umin 113/2400 172/2400 156/2800 186/2500  179/3600
Höchstgeschw. 130 km/h 148 km/h 160 km/h 170 km/h  175 km/h
Reifengröße 175 SR 14 175 SR 14 175 SR 14 175 SR 14  175 SR 14
Kraftstoffverbrauch l/100km 8,1 10,8 10,9 11,4  11,2
Leergewicht 1360 kg 1430 kg 1325 kg 1350 kg  1355 kg

Wurde der Strich 8 ein Erfolg und hat er das Zeug zur Legende?

Ja und Nein. Er wurde zum Erfolg. Er verkaufte sich zwischen 1968 und 1976 sagenhafte 1,92 Millionen mal – und das trotz eines für seine Zeit nicht gerade günstigen Einstiegs-Preis von 11.500 D-Mark für den 200er Benziner. Der W114 bzw. W115 war auch das Modell, das die heute „legendäre“ Sonderausstattungs- und Preispolitik von Mercedes Benz begründete: Es waren für den Käufer nahezu unzählige Sonderausstattungen verfügbar, angefangen von elektrischen Fensterhebern vorn und hinten (1043,40 D-Mark Aufpreis), elektrischem Schiebedach (987,90 D-Mark Aufpreis), Zweiklang-Fanfare (177,60 D-Mark Aufpreis), bis hin zum Becker Autotelefon (13.542,00 D-Mark Aufpreis) konfigurierbar. Somit konnte ein Strich 8 auch mal gut und gerne über 40.000 D-Mark kosten. Das war 1968, gemessen am Durschnitts-Einkommen von 10.842 D-Mark, eine schier unglaubliche Summe. Umso erstaunlicher ist, dass der Strich 8 mit 140.127 Einheiten im Jahr 1974 das meistverkaufte Fahrzeug in Westdeutschland war.

Ist er eine Legende? Meiner Meinung nach noch nicht. Die Betonung liegt hierbei jedoch auf noch! Trotz der enormen Stückzahlen sind mittlerweile nicht mehr allzu viele gut erhaltene Exemplare auf unseren Straßen unterwegs oder fristen ihr Dasein in Garagen oder Sammlungen. Die meisten dürften wohl dem Rost zum Opfer gefallen sein – der ein leidiges Thema bei diesem Auto war und leider noch ist. Dabei spreche ich aus eigener Erfahrung: Ich hatte selbst einige Jahre einen 200er aus dem Baujahr 1975 in meinem Besitz und der Rost war allgegenwärtig. Man war in ständigem Kampf gegen ihn. Nichts desto trotz habe ich jeden Kilometer mit „meinem Daimler“ genossen. Ich würde jedem, der selbst ein halbwegs versierter Schrauber ist und eine trockene Garage besitzt dieses Auto ans Herz legen. Momentan sind die Preise für Exemplare in ordentlichem Zustand noch erschwinglich! Was nicht bedeutet dass er günstig ist! Für eine Limousine mit Zustandsnote 2 muss man momentan ca. 7.000 Euro aufwärts berappen. Wer ein Coupé haben möchte muss für ein Exemplar mit Note 2 gut und gerne  jenseits der 15.000 Euro auf den Tisch legen. Die Ersatzteillage ist, Mercedes-typisch excellent (Mercedes-Benz-Classic) und wem originale Neuteile zu teuer sind: Es gibt einige Händler die gebrauchte Teile vertreiben.

Mein Fazit: Noch keine Legende! Aber bald. Zwar nicht im Sinne eines Porsche 911, aber in meinen Augen individueller.

Über Benjamin Weißer 2 Artikel
Schon zu Kindertagen bewunderte Benjamin die Rennsport-Aktivitäten seines Vaters und entdeckte die Liebe zu alten Autos. Seine ersten Gehversuche in die Oldtimer-Welt startete er mit 18, als er sich eine kaputte Simson Schwalbe kaufte und sie instandsetzte. Der eigene Oldtimer ließ nicht lange auf sich warten - der erste Wagen war ein 1975er Mercedes Benz Strich-Achter. Notgedrungen musste er in der Zwischenzeit auf ein moderneres Auto umsteigen, doch es dauert bestimmt nicht lange, bis man ihn wieder in einem schönen, alten Mercedes oder BMW den Sonnenuntergang entgegenfahren sieht. Benjamin Weißers Fachgebiet im Autodrom-Magazin sind Oldtimer- und Praxis-Tipps.

10 Kommentare

  1. Da sind dem Schreiber wohl einige Fehler unterlaufen, einen Drehzahlmesser gab es von Mercedes nicht einmal gegen Aufpreis. Der Öldruck wird bei allen /8 über ein Druckrohr betrieben, nicht elektrisch. Wie das mir der Kühlmittelanzeige und dem Rücklicht funktionieren soll erschliesst sich mir auch nicht.

  2. Sehr geehrter Herr Jerkel,

    die oben genannten Informationen mit den Indikatoren haben wir anhand eigener Erfahrungen am Fahrzeug ermittelt. Wie genau der Schaltkreis aussieht, werden wir recherchieren und Ihnen zukommen lassen.
    Mit dem Drehzahlmesser haben Sie allerdings Unrecht: Die Drehzahlmesser wurden von VDO geliefert und auf Kundenwunsch auch eingebaut. Sie befanden sich in der Mitte des linken Multi-Instrumentes. Hier ein Bild:

    http://autodrom-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/DSCI2178.jpg

    Herzliche Grüße aus Reutlingen,
    Moschos Moschokarfis

  3. Hallo Herr Moschokarfis,
    natürlich gab es einen Drehzahlmesser von VDO, der wurde dann anstatt der Uhr in der Mitte des Kombiinstrumentes eingebaut.Ich habe zwei /8 mit dem schönen orginalen DZM.Kann man auch googeln. Alles andere ist eine Eigenkreation.

    Mit freundlichen Grüßen
    O.Jerkel

    • Herr Jerkel,

      erst sagen Sie: „einen Drehzahlmesser gab es von Mercedes nicht einmal gegen Aufpreis“, später, nachdem Sie Herr Moschokarfis vom Gegenteil überzeugt hat: „Ich habe zwei /8 mit dem schönen orginalen DZM.“
      Bei aller Liebe, ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber Sie wirken nicht gerade so, als würden Sie wirklich wissen, was Sie da schreiben.
      Erfreuen Sie sich doch lieber daran, dass junge Leute unter 35 Freude an alten Wagen finden und darüber berichten. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Fabrikat es sich handelt und ob wirklich auch das kleinste Detail im Artikel stimmt. Ich finde das Autodrom ein Klasse Magazin, dass mehr Unterstützung als Kritik verdient hat!

      Pfüetzi aus München,
      Reußenberg Franz

  4. Guten Tag,

    ich fuhr jahrelang einen Strichachter, sowohl als Taxi (240D) als auch privat (280CE). Das Coupé habe ich mir damals neu bestellt und ich kann mich daran erinnern, dass es den Drehzahlmesser als Option gab – die ich selbstverständlich auch gebucht hatte.
    Den „Kniff“ mit den den ausfallenden Anzeigen habe ich damals als Defekt gesehen, nach mehreren Gesprächen wurde mir jedoch öfter bestätigt, dass es von Mercedes Benz schon bewusst so eingebaut wurde.

  5. Sehr geehrter Autor, vielleicht sollten sie noch einmal recherchieren.Der Strichacht war ab Werk als Motor mit Rahmenbodengruppe ohne Aufbau erhältlich, darauf wurden die Sonderaufbauten von zertifizierten Betrieben karossiert. Somit hatte das Werk immer den Daumen drauf, da ja auch Sonderaufbauten als Strichacht verkauft wurden. Die Öldruckanzeige war immer eine Druckdose, welche über eine Druckleitung vom Ölfilter den Öldruck mechanisch angezeigt hat. Und somit, bis auf die Beleuchtung, keinerlei Verbindung zur Elektrik hatte. Mit freundlichem Gruß K.Funk

  6. Die…Indikatoren haben wir anhand eigener Erfahrungen am Fahrzeug ermittelt 😀 😀 is klar.
    Und ja, die Drehzahlmesser sind super selten. Hatte mir auch überlegt einen einzubauen, aber die Preise für das Teil liegen um die 4-500€. Da is die Uhr genauso schön. Wer braucht denn bei dem Auto auch nen Drehzahlmesser 😀

    • Guten Tag Herr Weber,

      wie im Artikel zu lesen ist, fuhr unser Redakteur Benjamin Weißer über mehrere Jahre einen /8er, bei dem das so war und es wurde uns bei mehreren Oldtimer-Treffen auch so bestätigt.

      Liebe Grüße,
      Moschokarfis

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